Unsere verstorbenen Tiere
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Klementine von Kratz und Krall Ihr Leben davor war niemals leicht. Die zierliche Kätzin musste stets für sich selbst sorgen, nie wurde sie gefüttert oder gestreichelt; Mäuse sollte sie fangen und bitte nicht stören. Das änderte sich auch nicht, als sie beim Mähen einer Wiese ein Bein verlor. Keine tierärztliche Versorgung wurde ihr zuteil, sie hat es überlebt. Der gefürchtete Katzenschnupfen kostete sie ein Auge, auch das hat sie geschafft. Klementine wurde älter und noch immer ernährte sie sich mehr schlecht als recht mit Mäusefang. Sie war halt eine rechte Kämpfernatur. Als schließlich auch noch starker Milbenbefall ihre Ohrmuscheln verkrüppelte und sie ertaubte, und als sie dann ihre Nahrung nicht mehr fangen konnte und jämmerlich um Hilfe schrie, konnten Nachbarn es nicht mehr ertragen und verständigten den Tierschutzverein. Wir nahmen Klementine auf, sie wog gerade noch 1140g. Das Aufpäppeln brauchte seine Zeit. Doch Klementine, eine Kämpfernatur, war noch nicht bereit diese Welt zu verlassen. Sie wollte wenigstens einmal im Leben Geborgenheit und Zuwendung erfahren. Wir haben uns bemüht ihr dies zu geben. Die letzten 4 Jahre ihres Lebens wurde sie von allen verwöhnt und sie genoss es; entwickelte sich gar zur "Chefin" unserer Katza-Nostra, die huldvoll die feinsten Leckerbissen schnabulierte und ungnädig auf die Bettelversuche der anderen Katzen reagierte. Klementine durfte sanft von dieser Welt gehen, vermisst von uns allen. |
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Kater Elvis Kater Elvis (links im Bild) ist am 20.08.2006 im Alter von fast 26 Jahren gestorben. FIV positiv getestet verbrachte er fast 15 Jahre seines Lebens im Tierheim. Dort war er unangefochten der Chef bis zum letzten Tag seines langen Lebens. Ihn zu beschreiben ist schwierig, die die ihn kannten, wissen er war etwas Besonderes. Er mochte es halt gern harmonisch, und wenn zwei sich zankten, ging er dazwischen und sorgte schnell und energisch für Ruhe. War eine andere Katze krank, so wachte er bei ihr und umsorgte sie liebevoll mit Fellpflege und kuscheln. Fühlte sich eine schwächere Katze bedroht von einer dominanteren, flüchtete sie zum "Chef", und der half aus der Bedrängnis. Unsere weiblichen Katzen liebten ihn, suchten stets seine Nähe. Das änderte sich auch nicht, als er vom hohen Alter gezeichnet und geschwächt nur noch die Ruhe suchte. Sie wechselten sich ab bei ihm zu liegen, ihm Wärme zu geben. Und als er die Regenbogenbrücke überquerte, haben sie seinen Verlust betrauert. Betrauert wurde und wird noch immer sein Verlust auch von den Menschen, die so viele Jahre gemeinsam mit ihm verbrachten.
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